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Vincent Keymer ist Internationaler Meister
Dritte IM-Norm bei der deutschen Meisterschaft in Apolda erfüllt - der jüngste deutsche Internationale Meister aller Zeiten mit 12 Jahren, 7 Monate & 15 Tage!

02.07.2017 - Eine ganzseitige Dokumentation im "Internationalen Sport" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von Michael Eder und eine sechsseitige Story im "Zeit-Magazin" von Ulrich Stock zeugen bereits von ungewöhnlichen Taten aus vergangenen Zeiten in seiner Altersklasse in der internationalen Schachwelt. Der 2.-5.Platz bei der Kadetten-Weltmeisterschaft in Batumi in Georgien im Jahre 2016 stellte schon einen markanten Meilenstein im Rahmen der weltweit Gleichaltrigen dar, aber der altersunabhängige Titel vor seinem Namen fehlte noch. Seine dritte und finale Norm konnte er jetzt in Apolda in Thüringen bei den "Deutschen Meisterschaft" souverän erkämpfen. Mit viel Mut und optimistischer Hartnäckigkeit, aber auch mit ein bisschen Fortune, konnte er bereits einen Tag vorher nach 8 von 9 gespielten Runden sein erstes großes Karriere-Ziel erreichen und wird demnächst vom Weltverband zum "Internationalen Meister" ernannt - also den zweithöchsten Titel tragen, den der Weltverband FIDE zu vergeben hat und das so früh, wie es noch keiner vor ihm in Deutschland schaffte, wenn man den ausgewiesenen Experten glauben darf. 3 Normen mit mindestens 27 Partien müssen zu Buche stehen: im Februar 2015 gelang beim heimischen Pfalz-Open unbesiegt die 1.Norm mit Siegen gegen GM Karpatchev, GM Skembris und IM Yuri Boidmann ein erster Beweis seiner Fähigkeiten. Beim Internationalen Vienna Chess Open 2016 gelang ebenfalls unbesiegt dann die 2.Norm mit Siegen gegen GM Stanec, GM Arkell und GM Hertneck und jetzt bei der Deutschen Einzelmeisterschaft 2017 in Apolda gelang ihm eine Performance mit Elo 2585 und Siegen gegen GM Niclas Huschenbeth und GM Sergey Kalinitschew und den Remis gegen GM Dmitrij Kollers, GM Jakob Meister und dem neuen deutschen Meister GM Liviu-Dieter Nisipeanu (ein Elo-2700er Kaliber), bei lediglich einer Niederlage gegen GM Alexander Donchenko.

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Vincent Keymer
Jüngster deutscher Internationaler Meister aller Zeiten.

Beim großen Grenke Chess Open spielte Vincent bereits groß auf, verpasste aber die IM-Norm, weil unter seinen Gegnern ein Titelträger fehlte. Ungeachtet dessen konnte er im A-Open gut abschneiden - Leistung und Gegnerschnitt passten im IM-Sinne schon - und er wurde auch nicht nervös, als dann am Karsamstag auf der Bühne der Weltmeister Magnus Carlsen mit seinen GM-Kollegen Aronian, Caruana, Vachier-Lagrave, Naiditsch, Meier, Blübaum und der Kollegin Hou Yifan das Grenke Chess Classic ausspielten. 1202 Openspieler mit acht Großmeister (Vorbilder) der Extra-Klasse sollen junge Spieler in Deutschland begeistern. Die Grenke Group kümmert sich auch um talentierte Nachwuchsspieler wie Vincent Keymer und unterstützt bei den doch ganz erheblichen Kosten für Schachtraining mit erstklassigen Großmeistern Vincent und seine Familie, ebenso bei den erheblichen Aufwendungen bei der Teilnahme an offenen Turnieren und Welt-Jugendmeisterschaften. Spielte Vincent Keymer noch in der letzten Saison 2016/17 in der Oberliga-Mannschaft des SK Gau-Algesheim, so wird er in der kommenden Saison beim Bundesliga-Aufsteiger Schachfreunde Deizisau an einem mittleren Brett spielen, um so seine schachliche Entwicklung mit neuen anspruchsvollen Herausforderungen weiter zu fördern - ganz klar in Richtung Großmeister, Schritt für Schritt.

Vincent Keymer, hier Seite an Seite mit seinem Trainer GM Artur Jussupow, bei der Analyse mit GM Sergey Kalinitschew nach seinem Sieg, der ihm die IM-Norm und damit den IM-Titel sicher stellte. Seit gut einem Jahr kümmert sich Artur Jussupow um die Schachausbildung des jungen Talents in Koallianz mit dem Sponsorenvertreter Hans-Walter Schmitt, der vor gut zwei Jahren mit der Idee und Projektplan den Förderer & Sponsor Grenke Group und die Familie Keymer zusammenbrachte.

In Apolda konnte Vincent seine Erfahrungswerte beim Turnierschach hochschrauben, hatte in jeder Runde herausfordernde Gegner und behauptete sich bravorös in diesem richtig guten 40er-Feld, obendrein konnte er mit seinem 4.Platz nicht nur die IM-Norm erfüllen, sondern auch ein ganz ordentlichen Preis mit nach Haus nehmen.

Zertifikat und kleine Vita
Der Beweis für die schachliche Leistung wird akribisch dokumentiert.

Vincent Keymer, geboren am 15. November 2004. Im Alter von fünf Jahren fand Vincent zufällig ein Schachspiel, das ihn sehr faszinierte. Er bestand darauf, die Regeln kennen zu lernen und versuchte seitdem täglich, dieses Spiel zu verstehen und sich darin zu verbessern. Etwa 8 Monate später, mit gerade sechs Jahren, nahm er an seinem ersten Turnier teil, in dem er den zweiten Platz belegte. Kurz darauf wurde er in seinem zweiten Turnier U8-Rheinland-Pfalz-Meister. Im dritten Turnier mit 6 ½ Jahren qualifizierte er sich zum ersten Mal für die deutschen Jugendeinzelmeisterschaft U10 und erzielte auf Anhieb 6 von 11 Punkten. Kurz vor seinem siebten Geburtstag gewann er die internationale U8- Meisterschaft in Sebnitz mit 9 aus 9. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er praktisch kein Schachtraining gehabt. Häufig hatte er allerdings Videos mit Kommentaren zu klassischen Schachpartien von Dr. Helmut Pfleger gesehen.

Mit 8 ½ Jahren wurde Vincent zum ersten Mal deutscher Jugendmeister U10, ein Jahr später, 2014, mit 9 ½ Jahren gewann er die U10-Konkurrenz souverän mit 11 aus 11. 2015 startete er bei der deutschen Jugendeinzelmeisterschaft in der U16 und wurde dort mit 10 ½ Jahren Zweiter vor den späteren U16-Europa- und Weltmeistern Leonid Sawlin und Roven Vogel. 2014 startete er mit gerade 10 Jahren als jüngster Teilnehmer in der Geschichte bei der deutschen Herreneinzelmeisterschaft. Bei internationalen Meisterschaften waren seine besten Ergebnisse ein 4. Platz bei der Jugendeuropameisterschaft in Budva (Montenegro) 2013 und ein 6. Platz bei der Jugendeinzelweltmeisterschaft in Durban (Südafrika) 2014. Als Mitglied der deutschen Nationalmannschaft U18 gewann er 2015 die Goldmedaille bei der Europameisterschaft der U18- Mannschaften. Seit 2013 belegt Vincent konstant einen der vorderen Plätze der Weltrangliste seines Jahrgangs 2004.

Im Januar 2014, im Alter von gerade 9 Jahren gelang Vincent ein Remis gegen einen Großmeister, den Ukrainer Yuri Solodovnichenko beim Nord-West-Cup in Bad Zwischenahn. Im Dezember des gleichen Jahres schlug er mit 10 Jahren den ersten Internationalen Meister, Yuri Boidman bei der deutschen Einzelmeisterschaft in Verden.

Im Jahr 2015 gewann Vincent gegen drei Großmeister: Alexandr Karpatchev, Spyridon Skembris und Henrik Teske. Beim Pfalz-Open in Neustadt erspielte er mit 10 Jahren und drei Monaten seine erste IM-Norm.

Im Jahr 2016 spielte er das A-Open in Wien und erreichte mit 7,5 aus 9 Punkten ein international vielbeachtetes Ergebnis, dabei gelang ihm in den Runden 5-9 gegen 5 Großmeister mit 3 Siegen und 2 Remis der 2.-3.Platz und die 2.IM-Norm mit ELO 2586. Bei der Jugend-Ländermeisterschaft 2016 Anfang Oktober konnte er in Hannover am 2.Brett für Rheinland-Pfalz mit 7,0 Punkten aus 7 Partien das beste individuelle Ergebnis erzielen. Ende Oktober belegte er bei der U12-Kadettenweltmeisterschaft in Batumi (Georgien) den 2.-5.Platz mit 8,5 Punkten aus 11 Partien.

Noch vor dem Schachspielen begann Vincent mit anderen Hobbys. Im Alter von 4 Jahren entdeckte er das Klavier für sich und hat seitdem bereits zwei Mal in der Solowertung des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“ den ersten Preis gewonnen. Seine Freude an Ballspielen brachte ihn mit vier Jahren zum Handballverein, später wechselte er mit seinen Freunden zum Fußball. Er besucht derzeit die 7. Klasse des Gymnasiums Nieder-Olm. Vincent hat Spaß daran, viel Zeit und Energie für seine Entwicklung im Schach einzusetzen.

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